Über dieses Buch
Der Reinigungswagen steht ordentlich an der Wand. Er blockiert keine Tür und sein Griff ist eingeklappt. Trotzdem steht er falsch: Zwei Rollen liegen auf der taktilen Leitlinie, und der scheinbar freie Raum daneben führt in eine Sitzgruppe statt zum Empfang.
Barrierefrei endet nicht an der Rampe folgt einer einzigen Route durch dreißig konkrete Stopps. Eingang, Windfang, Empfang, Aufzug, Flur, Sanitär, Besprechungsraum und Rückweg bleiben in Nutzung, während Wagen, Kabel, Eimer, nasse Teilflächen, Warnschilder, Türen und Möbel bewegt werden.
Das Freiraumkonto trennt Bewegungsfläche, Orientierung, Erreichbarkeit, Trockenheit, Parkposition und tatsächlich nutzbare Alternative. Routenstopps zeigen die Wirkung temporärer Barrieren; die Letzte-Bewegung-Probe beginnt erst, wenn Gerät, Schild, Tür und Möbel ihre endgültige Stellung erreicht haben.
Das Buch ist keine vollständige DIN-Auslegung, Bauplanung, Zertifizierung oder Pflegeassistenz. Es zeigt, wie vorhandene barrierearme Wege, Leitelemente, Kontraste und Bedienelemente während der Gebäudereinigung praktisch nutzbar bleiben.
Für Betreiber, Facility Manager, Auftraggeber und Gebäudereinigungsbetriebe, die Zugänglichkeit nicht nur baulich, sondern auch im laufenden Dienstleistungsbetrieb erhalten wollen.
Bibliografische Ebene
Ausgaben und Verfügbarkeit
- Kennung
- GGKEY:96NRL4JTUGX
- Datum
- 2026-08-29
- Umfang
- 184 Seiten
- Verlag
- Julius Harpstedt
- Preis
- 10,69 €

Am Meer beginnt der Schmutz draußen
Am Steg endet der Schmutz nicht
Arbeitskleidung ist Teil der Leistung